TCM-SEE Praxis für Chinesische Medizin

  Renate Zwahlen

Methoden

Chinesische Medizin

Die Chinesische Medizin ist in den letzten 2500 Jahre in China entstanden. Die TCM sieht den Menschen als ganzheitliches Wesen, das in der Natur und in das System des Yin und Yang eingebunden ist. Die wichtigsten Grundlagen der TCM sind die Lehre von Yin und Yang, den fünf Elementen (Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde) und die Lehre vom Qi (Lebenskraft, Energie).

Sind die „Energien“ im Körper in Harmonie und Gleichgewicht, so sind wir gesund. Ist der Energiefluss geschwächt, erschwert oder gestaut, zeigen sich die Störungen als Beschwerden oder Krankheiten.

Das Ziel der TCM ist den Energiefluss zu stärken, vermindern oder wieder in Fluss zu bringen.

Akupunktur

Die Akupunktur beeinflusst Körperfunktionen gezielt über spezifische Punkte an der Körperoberfläche. Durch das Einstechen von dünnen Nadeln an den über 360 Akupunkturpunkten wird die Qi-Zirkulation ausgeglichen und bestimmte Organsysteme reguliert. Die Einstiche der Nadeln verursachen nur selten Schmerzen. Patienten spüren ein leichtes Ziehen oder ein feines elektrisches Gefühl, wenn die gesuchte Stelle erreicht ist.

Japanische Akupunktur

Die Japanische Akupunktur unterscheidet sich von der Chinesischen Akupunktur vor allem durch die praktische Ausführung. Sie ist eine sanfte, schmerzarme und sehr angenehme und effektive Methode. Die sehr feine Nadeln wird nur gerade einige Millimeter mit einem Führungsröhrchen in die Oberfläche der Haut eingestochen.

Moxa / Moxibustion

Beim Abbrennen von Moxa (Beifusskraut) auf Akupunkturpunkten wird durch die Hits das blockierte Qi wieder in Bewegung gebracht. Darüber hinaus vertreibt Moxa Kälte und Feuchtigkeit aus den Meridianen.

Nach westlicher Vorstellung trägt die Wärmebehandlung dazu bei, die Durchblutung des Gewebes zu verbessern, sie regt die Organfunktion an und stärkt die Immunabwehr.

Schröpfen

Beim Schröpfen setzt man einen Hohlkörper auf bestimmte Hautgebiete und erzeugt darin ein Unterdruck. Dadurch wird das darunter liegende Gewebe in den Hohlraum eingezogen. Durch die Sogwirkung kommt es zu einem Austritt von Blut und Lymphflüssigkeit in das Gewebe, das unter der Haut liegt. Dies fördert nicht nur die lokale Durchblutung, sondern auch die Durchblutung der inneren Organe, die mit den behandelten Hautsegmenten reflektorisch verbunden sind.

Schröpfen regt den Stoffwechsel an, beseitigt Muskelverspannungen und stärkt das Immunsystem.

Gua Sha

Mit Hilfe eines abgerundeten Metall- oder Keramikdeckel wird die eingeölte Haut massiert. Eine Gua Sha Behandlung stärkt das Immunsystem, lindert Schmerzen und fördert die Durchblutung. Die Spuren einer Gua Sha Massage verschwinden nach einigen Tagen und sind nicht permanent.

Vitalpilze / Mykotherapie

Die Mykotherapie wird seit vielen Jahrtausenden in der Chinesischen Medizin angewandt. In Europa wurden die Pilze in den Klosterapotheken verwendet. Schon Hildegard von Bingen schätze die Heilkraft der Pilze.

Die Inhaltsstoffe und Wirkmechanismen der Vitalpilze sind bei einer Vielzahlt von Krankheitsbildern interessant. Sie regen den Körper sanft und ohne Nebenwirkungen zur Eigenregulation an und können so den Weg zur Selbstheilung weisen. Vitalpilze unterstützen das Immunsystem und schützen die Zellgesundheit. Sie wirken Mineralstoffmängeln entgegen und können daher auch sehr gut für die Prävention eingesetzt werden.

Tuina Chinesische Manuelle Therapie (CMT)

Tuina früher An Mo genannt ist eine über 2000 Jahre alte Therapie. Sie wurde damals von den Menschen intuitiv und instinktmässig als Selbstbehandlung ausgeführt. Missempfindungen, Schmerzen und Schwellungen liessen dadurch nach.

Die heutige Tuina-Therapie umfasst die muskuläre Massage, aktive und passive Gelenkmobilisationen, die Akupressur entlang der Leitbahnen und deren Punkte sowie die Einreibung mit Kräuter, Kräuterauflagen und Kräuterpflaster.